reisen & Seminare 2019

Kreatives Schreiben ist ungeplant und spontan und vor allem - überraschend. Weil keine Zeit bleibt, darüber nachzudenken, ob etwas gut oder schlecht, richtig oder falsch ist. 

Schreiben bringt neue Ideen. Besonders, wenn man mit anderen schreibt. Verschiedene Methoden helfen, einen Text zu entwickeln und die eigene Sprache zu finden: die autobiografische Collage und die minimale Chronik, die persönliche Liste, das automatische Schreiben und das gekritzelte Leben. Es entstehen Szenen oder Dialoge, Erzählungen oder Miniaturen. 

Vorerfahrungen braucht man nicht.

Herzlich willkommen!

 

Übrigens: Die Schreibreisen biete ich in Kooperation mit Rucksackreisen und Indigourlaub an. Beide gehören zum forum anders reisen, einem Verband für nachhaltigen Tourismus. 


Am Anfang ist die Neugier


Ohne Neugier verändert sich nichts. Kein Rad wäre erfunden worden, kein Kreuzstich, keine Dickmilch. Neugier treibt an, Neugier inspiriert, Neugier überrascht. Eva ist sie zum Verhängnis geworden. Oder war sie ihre Rettung? 

Kreatives Schreiben ist zuerst kreatives Denken. Wir spielen mit Sprache, wir wechseln die Perspektive, wir nehmen uns beim Wort. 

Mit ungewöhnlichen und witzigen Methoden entstehen Texte, die überraschen. Wir entdecken das Wortlabyrinth und den inneren Magier.

Der Zensor in unserem Kopf hat Pause. Weil keine Zeit bleibt, darüber nachzudenken, ob etwas gut oder schlecht, richtig oder falsch ist.

Wir schreiben über Gott und die Welt,  trainieren unseren Möglichkeitssinn und vertrauen der Inspiration. Welche Worte tragen wir in uns? Was wird entstehen?

 

1.- 4. März 2019, Benediktshof Münster (Warteliste)

Weitere Informationen und Anmeldung: Benediktshof


Schreibexperiment in der Fastenzeit


 

Sieben Wochen. Jede Woche eine  eine E-Mail. Zum Gedankenspielen und Weiterschreiben. 

Jedes Jahr neu. 

 

Mehr Informationen und Anmeldung ab Januar hier auf dieser Seite. 


Geschichten von Gott und der Welt


 

Im März komme ich nach Süddeutschland. Und ins Sauerland. Was von hier aus betrachtet dasselbe ist... Auf jeden Fall lese ich aus meinen Büchern und freue mich auf euch!

 

8. März:   Hemer, 19.30, Ebbergkirche

25. März: Würzburg, 19 Uhr, Schröder-Haus

26. März: Augsburg

27. März: München

28. März: Wannweil, Bücherei Wannweil

29. März: Leonberg, 19.30 Uhr, Haus der Begegnung


Mein Leben in Geschichten


"Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich in den Himmel komm'“. Manche Kindheitserinnerungen prägen ein Leben. Der alte Dachboden, helle Sommernächte, Omas Geruch nach Äpfeln und Gries, der liebe Gott im Himmelszelt. Träume vom Sein und vom Werden. Beim biografischen Schreiben weben wir Geschichten aus unserer Geschichte: Vergessenes taucht wieder auf, Erlebtes bekommt Sinn, Verwandlung ist möglich.

"Wir schreiben, um das Leben doppelt zu kosten: einmal im Augenblick selber und dann im Rückblick.“ (Anais Nin)

Schreibeinheiten von etwa vier Stunden pro Tag lassen viel Zeit, sich dem Rhythmus des Klosters anzupassen. Die unterschiedlichen Methoden des Kreativen Schreibens bringen auf leichtfüßige Weise Überraschendes zu Tage und zu Papier. Sie helfen dabei, einen Text zu entwickeln und die eigene Sprache zu finden. Dabei geht es nicht um langatmige Memoiren, sondern um kleine, elegante Textformen, die das eigene Leben spielerisch befragen und detailliert erkunden. 

 

21.-24. Mai, Kloster Münsterschwarzach (Warteliste)

Weitere Informationen und Anmeldung bei Gabriela Riegel: riegel@herder.de


Schreiben im Olivenhain


Wir brauchen mehr Phantasie in der Welt. Je mehr Phantasie wir haben, desto mehr Möglichkeiten gibt es. Schreibend können wir Welten erschaffen. Unter Olivenbäumen geht das besonders gut. Auf der Finca Son Manera schweift der Blick weit über die Insel. 

Das mallocinische Dorf Montuiri mit seinen engen Gassen und kleinen Cafés liegt einen Spaziergang entfernt. 

Schreibend erfinden wir uns neu. Wir füttern die kreative Seite in uns, die im Alltag oft brach liegt. Mit unterschiedlichen Schreibanregungen finden wir einen neuen Klang unserer eigenen Sprache. Wir lassen Träume zu Wort kommen und machen Blau.

Wir schreiben täglich etwa vier Stunden. Die Zeiten variieren, so dass viel Zeit bleibt, die Insel zu erkunden, einen Ausflug an den Strand zu machen oder in den Pool zu springen. Auf der Terrasse genießen wir Frühstück und Abendessen und hören den Zikaden beim Zirpen zu.  

 

 1.-8. Juni:  Kreatives Schreiben und 9.-15. Juni: Biografisches Schreiben, Montuiri, Mallorca

Weitere Informationen und Anmeldung bei Indigourlaub


Schreiben mit Vielen


Trau dich! Anderthalbstunden Powerschreiben. Zusammen mit Vielen. Die Bleistifte rauschen auf dem Papier. Ideen finden, Wörter wagen, Ungewohntes sagen. In drei Schreibwerkstätten probieren wir es aus. Mit Anregungen des „Kreativen Schreibens“ finden wir überraschende Bilder und ungewohnte Perspektiven. Wir spielen mit Worten und buchstabieren Vertrauen. So entstehen kurze Texte, Gedichte und kleine Geschichten. Vorerfahrungen braucht man nicht. Herzlich willkommen!

 

20. Juni, Donnerstag: Trau dich! Vom Wagen und Wundern schreiben

21. Juni, Freitag: Lass doch! Vom Lieben und Lösen schreiben

22. Juni, Sonnabend: Glaub ich. Nicht! Vom Zweifeln und Zumuten schreiben

 

Ev. Kirchentag in Dortmund 2019 in Zusammenarbeit mit Andere Zeiten.

Zeit und Ort folgen, sobald das Kirchentagsprogramm online steht. 


Was wäre, wenn...?


Schreibend kann man vorwegnehmen, was noch nicht ist, aber sein könnte: Einen Neuanfang, ein Abenteuer, einen Abschied, eine Aussicht. Im Alltag, zwischen Spülmaschine und Meeting ist das schwierig. Draußen im Wald, mit weitem Blick auf Berg und Wiese geht das schon eher. 

Wir steigen aus. Stellen Fragen, deren Antworten im normalen Leben viel zu kompliziert klingen: Wer bin ich? Woran glaube ich? Und wo will ich hin?

Schreibend lassen sich darauf überraschende Antworten finden. Autoren und Autorinnen wie Marie-Luise Kaschnitz, Andy Warhol, Augustin oder Max Frisch geben Anregungen. Wir schreiben vormittags etwa drei Stunden und treffen uns abends zu einer zweiten Schreibrunde von etwa eineinhalb Stunden wieder. 

Die Methoden des Kreativen Schreibens helfen dabei, einen Text zu entwickeln und die eigene Sprache zu finden. Wir entdecken die autobiografische Collage und die minimale Chronik, die persönliche Liste, das automatische Schreiben und das gekritzelte Leben.

Außerdem bleibt viel Zeit, wandernd die Umgebung zu erkunden, auf einer Nationalparktour den Urwald zu entdecken oder es sich einfach in einer der Liegen im Garten bequem zu machen. Eine feine kleine Sauna lädt zum Entspannen und das ausgezeichnete Essen zum Genießen…

  

13.-17. und 17.-21. Juli 2018, Villa Sonnwend, Kalkalpen

Weitere Informationen und Anmeldung bei Indigourlaub


Bin im Garten!


Wären Frösche gern Prinzen? Was tun die Wörter nachts? Ist Löwenzahn wild und gefährlich? Wohnt Gott im Garten – oder ist er mittlerweile in die Stadt gezogen? Wovon träumen Mücken? Ist ein Apfel tatsächlich verführerisch? Und wenn nicht der Apfel, was dann? 

Erkenntnis findet im Garten statt. Wir schreiben zwischen Lindenbaum und Goldrute, immer auf der Suche nach dem Paradies. 

 

Sommer im Benediktshof heißt gelbe Stoppelfelder und Wildpferde an der Ems, ein blühender "Seelengarten" und verborgene Schreibplätze im Grünen. Die Mittagspause ist lang genug für Spaziergänge oder Träume im Gras, ein Nachmittag bleibt frei für einen Ausflug nach Münster oder ein Eis in Telgte.

 

12.- 16. August, Benediktshof Münster

Weitere Informationen und Anmeldung: Benediktshof


das Pippilottaprinzip


Wann hast du das letzte Mal bäuchlings auf einem Steg gelegen und nach Fischen geschaut? Wann hast du zuletzt Stockbrot über ein Lagerfeuer gehalten? Und wann hast du etwas geschrieben, ohne zu überlegen, ob es "gut" ist?

Diese Reise ist eine besondere Schreibreise: Wir entdecken das Pippilottaprinzip. Das ist mehr als nur schreiben; es ist eine Haltung: Wir suchen das Weite - im Kopf und unterwegs.

Unser Quartier ist eine liebevoll restaurierte Schule am Rande des Nationalparks Glaskogen. Von dort suchen wir uns täglich einen besonderen Schreibplatz und stürzen uns in das "grenzenloseste aller Abenteuer", das Schreiben: Wir paddeln zu winzigen Inseln und lassen unsere Füße in klaren Seen baumeln; wir wandern an Gehöften vorbei, die Katthult sein könnten. Jedes Jahr gibt es neue Inspirationen aus Astrid Lindgrens Büchern, die übrigens keine reinen Kinderbücher sind. In ihren Geschichten beschreibt sie eine heile Welt, selbst wenn die äußeren Umstände alles andere als heil sind. Sie erzählt witzig und subversiv. Ihre Botschaft lautet: Nimm dein Leben in die Hand. "Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut."

Wir übernachten in individuell eingerichteten Zwei- oder Vierbettzimmern. Auf Anfrage und bei freier Kapazität sind Einzelzimmer möglich. 

 

23. August - 1. September 2018, Stömnegaarden, Schweden

Zusammen mit Klaus Lange, Rucksack Reisen

Umweltfreundliche Busanreise ab Münster oder Hamburg

Mehr Informationen und Anmeldung: Rucksack Reisen


Krippe, Kreuz & Honigbonbons


„Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich in den Himmel kommʼ“.  Oma ging mit dir zu Kirche. Das Tischgebet fandest du fürchterlich, weil der Kartoffelbrei kalt wurde. In der Osternacht hattest du Gänsehaut. Dass der liebe Gott alles sieht, hat dich beunruhigt und fasziniert.

Wir schreiben unsere Glaubens-geschichte. Wir erinnern uns an das, was getragen hat und was nicht. Vergessenes taucht wieder auf, Erlebtes bekommt Sinn. Wir klopfen ab, was heute noch gilt. Es entstehen persönliche Bekenntnisse, Erinnerungen voller Ambivalenzen und manchmal auch skurrile Geschichten.

Beim biografischen Schreiben weben wir Geschichten aus unserer Geschichte: Vergessenes taucht wieder auf, Erlebtes bekommt Sinn, Verwandlung ist möglich. "Wir schreiben, um das Leben doppelt zu kosten: einmal im Augenblick selber und dann im Rückblick“, schreibt Anais Nin. Dabei entstehen keine langatmigen Memoiren sondern ein Schatzkasten subjektiver und überraschender Geschichten.  

 

11.-14. November, Benediktshof Münster

Weitere Informationen und Anmeldung: Benediktshof


Weihnachtspost


Wir schreiben Weihnachtspost. Keine Email, keine in letzter Minute gekaufte Karte, kein Rundbrief. Wir nehmen uns Zeit. Wir lassen uns inspirieren von Mascha Kaleko, Jesse Thoor oder Rilke und schreiben unser persönliches Weihnachtsgedicht. Gestalten damit Karten. Mit Stempel, Schablone, Feder oder einem einfachen Stift.

Wir verschicken Himmelsbotschaften oder Herzzeichen an beste Freunde, fernste Verwandte oder wen immer wir mögen. Ein Tag zum Einsteigen in den Advent. Vorerfahrungen braucht man nicht, besonders auch für alle, die das Kreative Schreiben einmal ausprobieren wollen.

 

2.-4. Dezember, Benediktshof Münster

Weitere Informationen und Anmeldung: Benediktshof