Was zu knabbern

Ich glaube ja noch immer, dass Gott mit bürgerlichem Namen Elfriede Mommsen heißt. Mein Opa sagt, dass sei Gotteslästerung, ich soll mal aufpassen, dass ich wegen sowas nicht in der Hölle lande. Ich weiß nicht, was ihn mehr ärgert: das Gott Elfriede heißt oder Mommsen. Weil: die Mommsens konnte Opa noch nie leiden, mit ihrem Acker bis zum Horizont. Gott muss jemand sein, den man leiden kann, sagt Opa. Oder die, wende ich ein. Opa schnaubt, solch Einwände nimmt er gar nicht erst ernst. Ich schweige und lupfe den Deckel der Keksdose. Aber da sind nur noch Krümel. Gab auch schon mal bessere Zeiten bei Opa, denke ich. Überhaupt, sagt Opa, könnte Gott sich öfter blicken lassen. In diesen Zeiten. Ich nicke. Und dann beschließe ich, mal wieder bei Elfriede vorbeizuschauen. Die hat bestimmt auch einen Keks für mich.

Kommentar schreiben

Kommentare: 7
  • #1

    laternenlichtlein (Dienstag, 11 November 2025 13:34)

    í
    JA
    SEI
    OPA
    KEKS
    ACKER
    íDECKEL
    ELFRIEDE
    íKRUEMEL
    KEKSDOSE
    íHORIZONTí
    íAUFPASSENí
    íMOMMSENSí
    UEBERHAUPTí
    KEKSFUERDICH
    BLICKENLASSEN
    VORBEISCHAUEN

    íZWOELFLATERNENí

    ein Mantel, rot und warm
    samten. und auch den Keks
    wollen sie heute so gern teilen

  • #2

    Babette (Donnerstag, 20 November 2025 18:48)

    Liebe Frau Mommsen,

    sehr gerne mag ich Sie fragen, ob Sie Kekse für den Opa von Susanne backen würden, überraschenderweise. Haben Sie eine Friteuse? ... es gibt ein Rezept, das ich sehr gut finde. Und wenn die beiden wieder denken und reden, sind solche im Regal. Es wäre auch zu Ehren eines Menschen aus der Schweiz, jetzt schon im Friedensland, der diese so gern mochte. Er hat als Clown große und kleine Menschen froh gemacht. Also ich würde mich sehr freuen. und sende Ihnen gerne das Rezept.
    Ihnen und Ihre Familie alles Gute!

    Mit freundlichen Grüßen, Babette

    Zuckerknoten

    125 g Margarine
    125 g Zucker
    1 Prise Slz
    3 Eier
    1 Schappsglas mit Rum drin
    450 g Mehl
    2 Teel. Backpulver
    100 g Zucker
    1 P. Vanillezucker
    für die Friteuse : 1kg Pflanzenfett

    Margarine mit dem Zucker, dem Salz und den Eiern schaumig rühren. Rum in den Teig mischen. Das Mehl mit dem Backpulver über den Teig sieben und unterziehen. Den Teig gut verkneten und in Folie wickeln und 3o min ruhen lassen. Pflanzenfett in der Friteuse auf 175° erhitzen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche 5 mm dick ausrollen und zu Streifen von 20 mal 2 cm zerschneiden. Jeden Streifen locker verknoten. Jeweils 4 Knoten auf einmal ins heiße Fett geben und 5 min goldgelb backen. Nach der halben Backzeit mit einem Schaumlöffel umwenden. Die fertig gebackenen Knoten auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Den Zucker mit dem Vanillinzucker mischen und die noch warmenKnoten darin wenden.
    aus Backvergnügen wie noch nie, GuU

  • #3

    Heínríchs.kÍNd (Sonntag, 23 November 2025 10:45)

    ... damals im `LieblichenTaubertal´ . Die ersten miteinanderJahre sind wir gern in die Berge gefahren. Kleine weißgezackte Bilder zeigen mir Freude. Dort, auf einer Alm, durften wir Jockel kennenlernen. Ich mochte íhn sehr. Durfte auf seinen Schultern mal auf dem Weg ins Dorf die Kühe mit jenen goldgelben Glocken begleiten.
    Elisabeth ist der zweite Vorname meiner Mutter gewesen. Bleibt ewig . Mama mochte den zweiten lieber als ihren ersten. Manchmal - hab ich sie so genannt. Oft beim Backen. und dann sah sie noch ein bißchen schöner aus als sie es eh'schon gewesen ist. Bis ins heute verstehe ich nicht, warum sie nicht bestimmte, daß alle ihre Freunde u Verwandten sie Elisabeth nennen. das wär`doch leicht gewesen. Eigentlich wollte unsere Mama Lehrerin werden. Es ist anders gekommen . Sie, in ihrem Berufsleben hat Vorhänge genäht, für die wohnWelten anderer Menschen. mit Stoffen aus ihrer Handlung für Raumausstattung. Ich kannte sie alle, diesen Stoff, weil ich regelmäßig gerufen würde, um mit ihr die Vollendeten zusammenzulegen. Dann kamen sie in einen riesigen Korb. Einmal - einige Wochen bevor wir zu fünft u unsere Nachbarn zu sechst Ferìen in Tönning und Umgebung erleben durften, nähten Mama u Meta Sommerkleider u Schlapphüte aus Frottéestoff. der ist in gewesen; er begeisterte alle, der neue. Ein fröhliches Bild - eben - da am Meer : Meine Schwester in einem orangenenMinikleid sieht happy aus. unser Vater hats aufgenommen. Er konnte gut fotographieren.
    Backen mochte unsere Mutter auch. Ja, Vergnügen wars ihr. sogern denke ich an ihre berühmte Schwarzwälderkirschtorte u die Ananastorte zur Freude für unseren Bruder. auch ihre Terassen, mit Johannisbeermarmelade dreifach stufenweise übereinandergeklebt! immer in der Adventszeit.
    Als ich lange Zeit später mich mal entschloß, am Meer zu leben , schickte sie mir u meiner Freundin eine gefüllte Tubberdose mit blauem Deckel, ähnlich groß wie ein kleiner Koffer . zum Geburtstag . Köstlich schmeckten sie . fand immer, es sind die besten Nußecken der Welt.
    Wenn ich dann, Jahre später in der Nähe der Dose, zu Besuch war u Ronja hütete, fischten wir zum Frühstück unser Morgenbrot aus der Blauen heraus. auch oft imAbendbrot .

    Die beiden letzten Stücke einer Torte, die unsere Mama und ich zweitausendneunzehn im emmaHaus zusammen genossen haben, ist eine Mangotorte gewesen, vom Café in der Neuenstraße. Sie war sehr köstlich. mangofruchtig . Doch nie, nie werde ich Mama´s Nußecken vergessen. Mein zweiter Vorname ist ihr Erster . ewiglich .

  • #4

    Keoni (Montag, 24 November 2025 20:08)

    Pfannkuchen sind die besten Kekse!!!

  • #5

    Stella (Mittwoch, 26 November 2025 12:04)

    Jah Keoni , ... kann ich mitempfinden . Ich mag diese Rundlinge auch mehr als gern! Durch Deine Liebe für die Pfannkuchen würde ich an ganzliebe Menschen erinnert : In deren Haus, das , bevor sie dahingezogen sind und es für sich schön gemachthaben, ist damals eine Näherei gewesen. Nach dem Umbau hat sich aus dem Nähsaal eine völlig andere, auch gute Welt entwickelt. Dort - habe ich gelernt, wie gute Pfannkuchen noch besser werden ... eigentlich warn meine auch immer ganzgut, aber die, dort im SchwabenLand waren , zum abheben . In einer gußeisernen Pfanne ausgebacken, im Teig ein Schuß kohlensäureMinneralwasser u viel noch vielLiebe . In Gedanken .
    In der Zeit davor, wohnten sie auf einem alleingelegenen Hof im Allgäu . Unsre beiden Freunde u deren Freunde erfüllten sich einen Traum ... Mein Kind war ungefähr 4 . und die beiden Hunde dort, sahen neben ihr wie Riesen aus. Ein lustiger schwarzgelockter Hirtenhund, und ein flachsfarbener zottiger Briard (bin nicht sicher ob ichs richtig geschrieben habe). Ein Schwein war auch bei ihnen. Agathe . Sie wohnte draußen auf der Weide. Hatte eine Hütte und im Grün, und war happy . sogern wälzte sie sich überall wo's ihr gefiel. Wir mochten sie sehr.
    Leider konnten unsre Freunde den Hof nicht behalten, weil nicht alle dabeiblieben. Du kannst Dir vorstellen, auch dort gabs diese oberedlen Pfannkuchen. Wollt ich Dir mal erzählen ...
    Als wir das erste mal dort zu Besuch waren, lag Schnee. Mit unsrer Ente sind wir easy überall gut durchgekommen ... Drinnen in der Stube - ein warmer Ofen . Manchmal sind die Erwachsenen nachts raus untern Sternenhímmel spaziert, barfuß, für eine kleine weiße Zeit. Wir legten Spuren .
    Jahre später, durfte ich bei den Freunden helfen, in der umbauWelt . Ich durfte 'gefühlt wie tausend Eimer voll, mit Sand' einen nach dem andern mit einem Seilzug hochziehen. Oben hat ihn der Freund in Empfang genommen. Sand war die grundbasis für die Holzbodenbretter, die dann drübergenagelt wurden. Dadurch entstand eine Schalldämpfung für die Menschen in der wohnWelt darunter.
    Danke Keoni , durch Dich bin ich gestern in Gedanken malwieder dorthingereist . Hab's gut!

  • #6

    Richard-Fan (Freitag, 28 November 2025 15:44)

    Mir war es früher mal möglich, als Quereinsteiger in einem Bäckerladen mitarbeiten zu dürfen. erlebte eine glückliche Zeit. Die Verbundenheit mit Meeren von Rechenwelten interessant und nach einer Anfangszeit wurde alles selbstverständlich. Eines sommertags , ich weiß noch, ich rollte einen Walnußrundling ins Papier, raste ein Teenager mit Kinderwagen in den Laden. Mir war sie vom Kirchenkreis schon bekannt. Ihr Ziel war ich. "Haben Sie Schweineohren?" und schaute auf Meine. Ich fasste an meins auf der linkenSeite und sagte sehr spontan "Menschenohren hab' ich". Darüber freute ich mich - daß ich so cool war. Irgecdwie wars auch ein bißchen witzig ... Wir lachten alle. Später erklärte mir unsere Kollegin, daß es tatsächlich solche gibt. Mir schmeckten bei uns im Laden zum Thema Süßigkeit die Bürgermeister am Besten.
    diese stürmische, ist jetzt ungefähr 33 . Ich wünschte, sie würde noch an diesem Ort leben u zum geplanten Stollenseminar gehen können, das bald leuchtet. Das Bild von einer Sorte, die ich gestern in der Wochenzeitung sah, sah verlockend aus. Gern hätte ich ein Stücklein probiert.
    Alle Glücklichen, die es erleben können! Ob SIE jetzt selber Schweineohren backt? Richard kann das, da bin ich sicher .

  • #7

    Deliah (Samstag, 29 November 2025 22:59)

    beim Suchen eines Fotos, das ich zum Basteln brauchte, eben Anne Barns' Büchlein gefunden,

    Pistazienwölkchen

    300 g hautlose Mandeln
    150 g gemahlene Pistazien
    150 g gehackte Pistazien
    250 g Zucker
    . 4 Eiweiße (Gr. L , etwa 140 g)
    . 1 gute Prise Salz
    . 50 g Puderzucker

    Eiweiße in einer Schüssel mitSchneebesen kurz durchmixen . (nicht schaumig rühren, nur etwas Luft reinschlagen) . Mandeln mit Pistazien, Zucker u Salz mischen und mit dem Eiweiß verrühren. Masse muss fest und klebrig sein. Dann Puderzucker in eine Schüssel sieben . Die Wölkchenmasse esslöffelweise in den Puderzucker geben und darin wälzen .

    Auf ein Blech mit Backpapier setzen. Bei 160 ° Umluft etwa 18 min backen . Die Wölkchen sind außen knusprig , innen weich - und sehr zum nachbackengut .
    .


 

Au ja! Ich möchte wissen, was es Neues gibt