Wohnzimmerkirche 2023

  27. Januar, 20.30 Uhr 

in der Christianskirche,

Hamburg-Ottensen

 

Nächste Wohnzimmerkirchen

auf Instagram:

30. Januar, 20.30 Uhr 

8. März, 20.30 Uhr

@wohnzimmerkirche 

Wir freuen uns auf ein neues Jahr Wohnzimmerkirche. Wir freuen uns auf neue Geschichten, auf eine Sprache, die uns berührt. Wir freuen uns auf Herzens-lieder mit Bass und Gitarre. Wir freuen uns auf Fragen, die uns aus der Komfort-zone holen. Wir freuen uns aufs Wiedersehen und Kennenlernen in der Christianskirche oder auf Instagram. Herzlich Willkommen!

 

Eure

David, Emilia, Jan, Maja, Matthias, Susanne



Wohnzimmerkirche im Dezember: Still

Am Morgen jenes fernen Tages rasierte sich Zacharias sorgfältiger als sonst. An jenem Morgen zog er sein bestes Hemd an, das mit den Perlmuttknöpfen. Das hatte er lang nicht mehr gemacht. An jenem Morgen würde es ihm die Sprache verschlagen, würde ein Wunsch in Erfüllung gehen und ein wundgeglaubtes Herz sich erholen...

 

Wie es sein könnte, wenn man plötzlich stumm geschaltet wird, war das Thema in unserer Fast-Weihnachts-Wohnzimmerkirche.

In die Stille hören. Mit Zacharias schweigen. Trotzdem miteinander reden. Welche Sätze steigen aus der Stille auf? Punsch trinken und Mandarinen essen. Einfach singen, mit Bass und Gitarre. Sterne an Herz und Himmel hängen und Licht machen in uns drin.

Wir feiern auf Weihnachten zu.


SO GEHT WOHNZIMMERKIRCHE

Als erstes fliegen die Bänke raus. Wir tragen ein Sofa rein und hängen eine Lichterkette auf. Wir bauen in der Kirche unser Wohnzimmer auf. Einen Ort, an dem wir uns zuhause fühlen. Einen Ort, an dem wir einen Gottesdienst feiern, der kein Kompromiss ist, sondern genauso, wie wir das wollen. In der Mitte steht der Fragomat, ein alter Kaugummiautomat, den wir mit großen Fragen füllen. Es gibt kein Vaterunser, weil das nun mal dazugehört. Die Orgel hat heute Abend frei. Wir sitzen in kleinen Gruppen, Kerzen flackern, jemand holt sich ein Bier. Wir singen Lieder von Clueso und was neu Gedichtetes. Am Valentinstag „Fix you“ von Coldplay. Als alle den Refrain „Lights will guide you home“ singen, ist das ein Gänsehautmoment und nicht weniger als ein Gebet. 

Mehr lesen? Hier geht es zu einem Beitrag im Deutschlandfunk.

 

WO?

In Zukunft wollen wir Wohnzimmerkirche doppelt feiern: In der Christianskirche in Hamburg-Ottensen. Mit Brause und Brot und Käse und allem drum und dran. Und jeweils ein paar Tage später auf Instagram mit allen, die weiter weg wohnen. Käse und Knabberzeug müsst ihr dann selbst besorgen, aber für alles andere sorgen wir. 

Christianskirche in Hamburg-Ottensen und auf Instagram unter @wohnzimmerkirche 

 

Auf Instagram

In der Christianskirche

Danke an Thomas Hirsch-Hüffell für die wunderschönen Bilder!

 

WER?

Wir sind: Matthias, Emilia, Janna, Maja, Susanne, Jan und David. Auf diesem Foto könnten wir auch für eine neue Serie auf Netflix werben. Searching for Something. Oder Opas 90en feiern, alle Enkel sind gekommen und gucken schon mal, was es zu erben gibt. Das Foto ist eine Momentaufnahme. Kurz bevor die Wohnzimmerkirche auf Insta startete. Auf Selbstauslöser geklickt und Freeze: 3 Jahre zusammen diskutiert, gerungen, die Leben und Butterbrotvorlieben der anderen kennengelernt, uns gegenseitig ermutigt (Glitzershirt tragen, große Worte in den Mund nehmen), irgendwie auch von Kirche geträumt (und gerätselt, was das eigentlich ist), nicht weniger als mehr gewollt - mehr fühlen, mehr ausprobieren, mehr Bässe im Bauch, Gott und euch eingeladen, muxmäuschenstill gewesen, auf den Atem der Welt gehört, Brausepulver geteilt, gebrizzelt. 

Apropos erben: Manchmal muss man sich von Sachen trennen. Und eine Tradition pink anstreichen. Muss ja nicht für immer sein. Move!



Überraschende Gästin: Die Frauenzeitschrift Tina war in der Wohnzimmerkirche und berichtet neben anderen innovativen kirchlichen Projekten davon, wie Kirche auch sein kann. 


Das sind wir

David Barth

ist Jugendreferent.

Susanne Niemeyer schreibt Bücher.

Emilia Handke macht "Kirche im Dialog".

Janna Horstmann

ist Pastorin.

Matthias Lemme ist Pastor und textet.

Maja Reifegerst

studiert Soziale Arbeit.

Jan Kessler (r.) und Lars Hansen sind Musiker auf unterschiedlichen Bühnen.


 

Au ja! Ich möchte wissen,was es Neues gibt