Huch!

Stille Post (fast) ausverkauft

...da liegt er noch: Stille Post. Der Adventskalender zum Ankommen. Im Chrismon Shop ist er leider schon ausverkauft. Die restlichen Exemplare liegen in Buchhandlungen, beim Großhändler und auch noch bei Amazon. Nächstes Jahr werden mehr gedruckt!

Wir freuen uns total. Auch, weil wir den Kalender selber so schön finden: Allein schon die kupferfarbene Spirale lieben wir. Die Bilder haben wir zum Teil in unserem Viertel aufgenommen, letztes Jahr im Advent. In den Texten schreiben Matthias Lemme und ich von Adventssehnsucht, Wartezeiten und Frauen- und Männervorstellungen erzählen. Und dann gibt es noch eine Postkarte dazu. Ebenfalls für jeden Tag. Ohne Text, zum Selberschreiben, für Adventsgrüße, Friedensbotschaften, heimliche Wünsche. Für beste Freunde, entfernte Verwandte oder einfach Menschen mit leeren Briefkästen. Eine Leseprobe gibt es hier: Stille Post. Der Adventskalender zum Ankommen.

Kommet ihr Hirten

Neue Krippenanhänger

"Kommet, ihr Hirten, ihr Männer und Frau‘n..."

 

Unser Hirte hat eine Hirtin an seiner Seite. Zusammen erzählen sie, was sie gesehen haben. Zusammen tragen sie die Friedensbotschaft weiter, bringen sie Liebe in die Welt. Wir können uns zu ihnen stellen. Zusammen sind wir viele! 

Unseren diesjährigen Anhänger für das Fenster, den Fahrradlenker oder den Weihnachtsbaum könnt ihr ab jetzt bestellen. Als Hirte, als Hirtin oder gleich als Paar. Dazu gibt es wie immer eine Klappkarte mit der neuen Version eines alten Weihnachtsliedes. 

Hirtenpaar. Edition ahoi

das weite suchen

Klappkarte zur Jahreslosung 2019

Ehrlich: Erstmal finde ich die Jahreslosung so mittel. Frieden ist gut. Aber jagen? Eine Jagd ist nicht sehr gewaltlos. In der Regel endet sie mit dem Tod. Außerdem denke ich an den unseligen Ausspruch eines Herrn Gauland nach der Bundestagswahl. "Wir werden sie jagen!" Alles nicht besonders friedlich. Dies ist unsere Interpretation der Losung. Als Klappkarte in der Edition Ahoi.

Vom Heiligen im unheiligen

Das Pippilottaprinzip im Deutschlandfunk

Pippis Mutter ist tot, der Vater auf und davon. Die Welt ist nicht heil bei Astrid Lindgren. Aber ihre Geschichten heilen. Es sind Rettungsgeschichten, Alltagsauferstehungen: „Ich will für Leser schreiben, die noch Wunder erfinden können.“ Wie wird Unheiliges heil? Und wie aus der Wunde das Wunder?

 

Sonntagmorgen, 30. September, 8.35 Uhr auf Deutschlandfunk.

Zusammen mit der Ausstrahlung gibt es den Text zum Nachlesen und als Audio zum Nachhören.

Das Pippilottaprinzip im DLF

fliegen lernen

Neues Buch. Erscheint am 1. September

Als ich begann, an diesem Buch zu arbeiten, musste ich erstmal schlucken. 

Die Engel in der Bibel sind nämlich oft ziemlich ruppig:

Sie stellen sich in den Weg. Wenn es sein muss, kämpfen sie. Ihr Aussehen kümmert sie nicht. Was zählt, ist ihre Botschaft. Sie tauchen auf, wenn man am wenigsten mit ihnen rechnet. Manchmal erkennt man sie kaum. Sie überraschen. Sie reden Klartext. Sie machen Beine und beflügeln. Sie wollen unser Bestes, aber lieb sind sie nicht.

Ich erzähle vom Engel, der ein Superman-T-Shirt trägt. Von dem Engel, der den Weg weist, der eine Lilie bringt, von dem Engel, der eine Narbe hat und von jenem Engel, der in ein Kinderherz passt. Weil ich glaube, dass es zeitlose Geschichten sind, erzähle ich sie mal ganz in der Gegenwart und mal irgendwo zwischen gestern und heute. Mehr zum Buch findet ihr hier.

Sommerschreiben

Kalkalpen: Schön war's!

Pilgerschreiben im Regen: macht glücklich. Kaiserschmarrn auch. Eselrufe. Neugierig sein. Frühstück mit Aussicht. Lachen. Mehr Lachen. Zirbenschnaps probieren. Über Europa diskutieren. In einen Bergsee springen. Buchstaben mischen. Geschichten erfinden. Süchtig werden nach Stempeln. Jause. Das Leben der anderen entdecken. Abendessen bei Alpenglühen. Anfängerin sein. Wiederkommen 2019.

Kaffeetrinken mit der Angst

Zum Hören

VERLÄNGERT: Vom 13.-17.8. gibt es nochmal eine Best-off-Reihe. Wegen der vielen positiven Rückmeldungen. Dankeschön :-)

 

Ab Montag (23. Juli) morgens im ERF: Jeden Tag eine Geschichte.

Gelesen nicht von mir, sondern von Ute Heuser-Ludwig. Eine Kostprobe schon mal hier. Viel Spaß beim Reinhören!

Aufgeweckt! Das Morgenmagazin

 

das pippilottaprinzip

Schreiben in Schweden vom 24. August-2. September

Im August geht es wieder los. Mit dem Bus ab Hamburg. Helsingør, Helsingborg. Die erste Marabou, Mint-Krokant. Am großen Vänern-See vorbei. Die Landschaft wird hügeliger, irgendwo könnte doch jetzt ein Elch warten. Plötzlich taucht rechts der Glafsfjorden auf und der Stömnegaarden. Auf der Veranda winkt Benni und empfängt uns mit Kaffee. Angekommen! Sieben Tage das Weite suchen. In den sandigen Badesee springen. Blaubeeren essen. Zur Halbinsel paddeln. Miteinander reden und lachen. Am Lagerfeuer sitzen oder ein Buch lesen. Und schreiben: Witziges, Ernstes, Skurriles, Echtes. Geschichten hören, Geschichten erfinden. Staunen, was alles entsteht.

Zur Buchung und weiteren Informationen geht es hier. Välkommen! 

Erdbeeren, Sekt und der liebe (?) Gott

Schöne Lesung bevor der Regen kam

100 Wege, Gott zu finden

Neue Klappkarte zur Konfirmation

In der Edition Ahoi gebe ich zusammen mit Andreas Kasparek Postkarten heraus. Irgendwas ist ja immer... zum Beispiel Konfirmation. (Klar, wir haben auch an die Version "Firmung" gedacht.)

Hier kann man sie bestellen: www.editionahoi.de


Bisschen Bestseller

Mut ist Kaffeetrinken mit der Angst

Überraschung: "Mut ist Kaffeetrinken mit der Angst" ist bei Amazon Nummer 1 im Bereich Christliche Meditation und Spiritualität. Und noch mehr freue ich mich über einen Platz auf der Spiegel-Bestseller-Liste. Okay, Nummer 47. Der Nobelpreis ist das noch nicht ganz... Aber ich find's super!


Ostereier und Oblaten

Vikare schreiben Passionsandachten

Das war spannend: Ein paar sperrige Bibeltexte. Ein Vikariatskurs, den die Grippe stetig schrumpfte, viel weißes Papier und vier Tage Zeit. Zusammen haben wir im Predigerseminar Loccum ausprobiert, was geht, wenn man die alten Texte persönlich nimmt. Am Ende sollte eine Homepage mit Radioandachten gefüllt sein. Hat geklappt: www.passion-e.de Einfach mal reinhören - die Andachten kann man auch als Mail abonnieren. 


Wir können auch anders!

Schreibexperiment in der Fastenzeit

Die Lust am Schreiben ist die Lust am Erfinden. Haben wir als Kinder gut gekonnt. Haben Playmobil- und Barbiegeschichten geschrieben. Haben Sandritter geformt. Sind im Pappkarton auf große Fahrt gegangen. Haben Gott einen Bart gemalt und alle Legomänner und Frauen auf die Arche geholt. Waren Autorinnen und Autoren des Augenblicks. 

Könnte man ja mal wieder ausprobieren. In der Fastenzeit. Zur Anmeldung geht es hier. (UPDATE: Sorry, wir sind schon mittendrin. 2019 gibt es das nächste Schreibexperiment in der Fastenzeit.)


Umsonst

Unsere Klappkarte zur Jahreslosung

... weil es die besten Sachen umsonst gibt. 

Für die Klappkarte müsst ihr dennoch 1,20 Euro investieren. Hier zu bestellen.


Ach. Von der Kunst des Staunens

Weihnachten im Radio

Ich mag Rudolph, das Rentier mit der roten Nase, und jeden Dezember hoffe ich auf Schnee. Mit Jesus in der Krippe hat das nicht so viel zu tun, jedenfalls ist weder Schnee noch Rentier überliefert. Aber ich muss lachen, wenn ich mir so ein Tier mit leuchtender Clownsnase vorstelle. Es erheitert mein Kind-Ich. Und weil das im Dezember so wenig Zeit hat, sich auszutoben (Termine! Geschenke! Alles fertig kriegen!), freut es sich auf Weihnachten "mit allem". Mit Dogmatismus kann es nichts anfangen. Es versteht ihn auch nicht. Dieses Kind in mir will den Stall und einen glänzenden Weihnachtsbaum. Es will "Drei Nüsse für Aschenbrödel" und "Ich steh' an deiner Krippen hier". Es will die Weihnachtsgeschichte und den Mistelzweig. Es will durch den Schnee toben, es will den Zauber einer heiligen Nacht, in der alles heil wird. Wie im Märchen. Das Kind in mir hält jedes Wunder für möglich. Es will staunen. Auch deshalb feiere ich Weihnachten. Für dieses Kind. 

 

Am Heiligabend erzähle ich mehr davon, von 8.35 Uhr bis 8.50 Uhr im Deutschlandfunk:

"Ach. Von der Kunst des Staunens." 
Torsten Harder improvisiert dazu Weihnachtslieder auf dem Cello. Ich finde: Gänsehautmusik. Wer die Sendung verpasst, kann sie hier nachhören.

 

Als Kinder - oder eher als Jugendliche - hatten wir ein Spiel: Ich erinnere mich nicht, wie es hieß, ein Freund nennt es das "Ei-Spiel", weil es mit einem Ei beginnt. Wir klingelten bei irgendwelchen Menschen und fragten, ob sie das Ei gegen etwas eintauschen wollen, das ein wenig wertvoller ist. Fast nie hat uns jemand abgewiesen. Wir gingen von Tür zu Tür, und einmal standen wir am Ende mit einer fast-heilen Gitarre da. Diese Erinnerung ist der Aufhänger für die Geschichte "Die drei Könige" (in "Das Weihnachtsschaf. 24 Wunderbare Geschichten"). Zusammen mit dem NDR habe ich daraus in diesem Jahr ein Hörspiel gemacht. Im Studio Hannover haben Profis und Laien die Geschichte eingesprochen. Das Weihnachtshörspiel läuft in vier Teilen zwischen dem 23. und dem 26. Dezember im Radio. Online hören kann man es hier: Weihnachtshörspiel.


Vorgelesen

Jesus klingelt jetzt als Hörbuch

Das eigene Buch vorzulesen, war spannend. Auf einmal hörte sich die Worte ganz anders an. Ich saß in einem kleinen Glaskasten und ein strenger Tontechniker mahnte, wenn meine Stimme klackerte. Bis dahin wusste ich nicht, dass sie das tut. Aber er beruhigte mich. "Kann man alles rausmischen." 

Herausgekommen ist eine CD mit meinen 12 Lieblingsgeschichten. Erschienen bei Herder. Eine Hörprobe gibt es hier: Herr Wohllieb wartet auf ein Zeichen.


Herr Luther und ich

So war das am 500sten Reformationstag...

Ich will das mit der Reformation, ehrlich. Aber ich habe genug von Luthersocken, Lutherbier und Luthernudeln. Ein Playmobil-Martin ist ja ganz witzig, aber mein Erwachsenen-Ich befriedigt er nicht.

Und dann komme ich in die Kirche und die Bänke sind umgedreht. Eine Wendung um 90 Grad. Ich sehe nicht die Rücken der Vordermenschen sondern ihre Gesichter. Zwischen den Bänken Tische und weiße Tischdecken. Das hier wird ein Fest. Nicht nur ein Symbolisches. Die Suppe ist keine Deko, sondern sie macht satt. Wasser und Wein stehen bereit. Obwohl immer mehr Menschen kommen, taucht überall noch was zu essen auf. Ein Apfelkuchen, Brot, Kräuterbutter. Luther steht vorne und guckt zu. Ich glaube, er ist froh, keine Festtagsreden zu hören, und ich bin es auch.

Als ich 12 war, ging ich zum Konfirmandenunterricht, weil alle dahin gingen und es außerdem die Aussicht auf eine Stereoanlage gab. Ich saß 2 Jahre in einer Bank, schwänzte so oft es ging und versuchte, Paulus und Martin Luther auswendig zu lernen. Das war sehr mühsam. In der letzten Konfirmandenstunde durften wir dann Fragen stellen. Ich fragte, was das alles mit meinem Leben zu tun hat. Der Pastor nickte und nahm den nächsten dran. Eine Antwort hatte er nicht. Da dachte ich: jetzt erst Recht. Jetzt will ich es wissen. Und ich begann eine Reise durch muffige Jugendkeller, ich traf in Zungen redende Charismatiker,  feierte auf Kirchentagen – und auch mal auf einen Katholikentag. Ich hörte die Verbote der Strenggläubigen, ich las schulddurchtränkte Schriften, bei denen es einem ganz blümerant wurde. Ich meditierte in Klöstern und ging den Jakobsweg. Überall hielt ich Augen und Herz offen, ob ich Gott wohl finde, und manchmal schien er tatsächlich irgendwo dazwischen zu sein. Sicher war ich nie. Wenn ich meinte: Jetzt hab ich ihn, war er wieder weg. Immer, wenn mein Glaube zu eindimensional wurde, führte er in Abgründe und in Sackgassen.

Daran denke ich jetzt. Während ich hier sitze und die Kerzen flackern und Igor von der Freiheit singt, die auf Gräbern tanzt.

Wenn Reformation heißt, immer wieder zu prüfen, wofür das innere Feuer brennt.

Dann will ich eine Kirche, in die mein Leben passt. Egal, wie es aussieht. Ich will eine Kirche, die keine Helden braucht, eine Kirche, in der nicht nur für Sonntagsgeschichten Platz ist. Ich will Lieder, die meine Sehnsucht wecken, ich will Psalter und Harfe und Leonard Cohen. Ich will gemeinsam lachen über die Angst, etwas könnte peinlich sein: Stümperhaft zu beten. Nicht fromm genug oder zu fromm zu sein. Auch nicht zu wissen. Ich will glauben: Gott ist da. Wenn wir die Suppe teilen. Unfertige Gedanken twittern. Wenn die Kinder krakeelen, wenn sich der Mann in der linken Bank verloren fühlt, wenn sich Frau Kleingarten über die lauten Bläser ärgert, während ihre Nachbarin mitswingt.

Ich will glauben, dass Kirche der Ort ist, wo wir keinen Schein aufrecht halten müssen. Wo wir ausprobieren, barmherzig zu sein, mit anderen und mit uns selbst. Ich will glauben, dass Kirche der Ort ist, wo wir lachen können über uns sonderbare, wunderbare Menschen und unser Bemühen um einen Gott, der auch in keine Schublade passt. Ich will es mir ins Herz schreiben und wieder und wieder lesen, damit es niemand vergisst: Es ist gut, wie du bist. Es reicht.

Ach, denke ich am Ende dieses Abends. Manchmal sind wir ganz schön nah dran.


Ja, ist denn schon Weihnachten?

Weihnachtskarten & Jahreslosung 2018

Nö, natürlich nicht. Aber es kommt ja immer so plötzlich. Für alle, die sich früh vorbereiten wollen oder müssen, zeigen wir hier schon mal unsere neue Weihnachtskarte. Diesmal mit Krippenschaf, das es auch als Anhänger gibt. In der edition ahoi bieten mein Kollege und ich beides an - wie auch zwei weitere neue Weihnachtskarten und unsere Version der aktuellen Jahreslosung. Bitte hier klicken.


Vorspeisen zum Jüngsten Gericht

Mal was ganz anderes

Gestern habe ich mit Dietmar Wischmeyer aus seinem neuen Buch gelesen. Von Männern, die auf Rasenmähern fahren und Frauen, die Rharbarberschorle trinken. Hatte ich mich sehr drauf gefreut - allein schon, weil ich großer Heute-Show-Fan bin. 

Und, klar, als gebürtige Nieder-sächsin leuchtet mir unmittelbar ein wie die Schöpfung vollendet wurde: Als Gott nämlich am achten Tag erschöpft von der Schöpfung auf seinem Sofa lag und alles vor seinem geistigen Auge nochmal Revue passieren ließ, glitt sein Blick über ein riesiges Stück Modder. "Ach du Scheiße", dachte Gott plötzlich sinngemäß. "Ich hab' Niedersachsen vergessen!" Und so kam es, dass der Herr am Montag nochmal ranmusste... Dann kamen Grünkohl und Protestanten und so weiter.

Hat Spaß gemacht!

 

Das Buch zur Lesung: Dietmar Wischmeyer, Vorspeisen zum Jüngsten Gericht. Rowohlt. 


Herr Wohllieb sucht das Paradies

Neues Buch

Also, Herr Wohllieb ist schon ein wunderlicher Herr. Er passt nicht ganz ins System, und deshalb gefällt er mir so. Das Paradies sucht er an Orten, die man nicht vermutet. Und "Glück" ist für ihn ohnehin eine Frage der Betrachtung.

Dass sich aber nicht alles immer nur im Kopf abspielt, lernt er von Sophie. Die kann Rhabarberkuchen backen und ist auch sonst ganz schlau. 

40 Geschichten und 40 Listen von schönen Lücken, Luft und Alltagsglücklichkeiten.

 

Herr Wohllieb hat zwei Paar Schuhe. Ein grünes und eins für besondere Tage. Das für besondere Tage sieht neuer aus. 

Herrn Wohlliebs Mutter sagte immer: »Was neu ist,

muss man schonen!« Und dann legte sie das just erworbene Küchentuch in den Schrank. Als sie starb, lagen dort 71 unbenutzte Tücher.

Was soll man mit so vielen Küchentüchern?, denkt

Herr Wohllieb ratlos.

Dann sieht er auf seine Schuhe hinab. Es sind die grünen.

Morgen, beschließt er, trage ich die anderen. Und

                                                                        dann wird das ein besonderer Tag.

 

Just erschienen bei Herder. Einen Blick ins Buch gibt es hier.


Hej Pippi Langstrumpf!

Wer sagt denn, dass es in Schweden keine Sonne gibt?

War das wieder schön! Koch Chris hat uns mit Zimtmilchreis geweckt. Guide Klaus hat unsere Boote durchs Reich der 1000 Inseln navigiert. Geschrieben haben wir alle zusammen. Und Günther, der Hecht musste leider dran glauben. Er wanderte in unsere Mägen. Allerdings nicht ohne durch ein natürlich erstklassiges Gedicht geehrt zu werden...!

Silvester gibt es das nächste Pippilottaprinzip. Ich freu' mich schon!


...irgendwas ist immer

Neue Postkarten

Hallo sagen kann man immer, und irgendwann wird man auch mal zu einer Taufe eingeladen. Für ersteres haben wir eine Postkarte, für letzteres eine Klappkarte. Jetzt fehlt nur noch eine schöne Briefmarke. Wie wäre es mit dieser?



Suchbild

Gibt es mehr Frösche oder mehr Männer?

Sommerschreiben auf dem Benediktshof. Die Frösche waren klar in der Mehrzahl. Mehr geschrieben hat allerdings der Mann rechts im Bild.



Schreiben mit 300...

... geht auch!

...schreiben...................................lesen.............................................staunen.

 

Normalerweise sind meine Schreibworkshops unwesentlich kleiner. Aber auf dem Kirchentag ist alles anders. Es war mir eine Freude!


Als ich fünfzehn war...

Siehst du mich? Das andere Jugendgebetbuch

Als ich fünfzehn war, hat sich Gott den Bart abgeschnitten. Jesus kam in Chucks daher und statt Orgel sehnte ich mich nach E-Piano. Ich las den "Steppenwolf" und hätte es damals schon "Tschick" gegeben, hätte ich es wohl verschlungen. Ich war auf der Suche. Ich wollte wissen, was zählt und ich wollte ein echtes Gegenüber für meine Sehnsucht, die so unbestimmt war wie drängend. Vor allem wollte ich selber denken. Dabei hatte ich - wie wahrscheinlich alle Fünfzehnjährigen - ein ziemlich feines Gespür für Blabla-Texte, die ich konsequent zur Seite legte. 

 

"Siehst du mich" habe ich für diese Fünfzehnjährige geschrieben. Vielleicht hätte es ihr gefallen.

Gerade erschienen, zum Kirchentag, zur Konfirmation oder einfach für's Leben. Hier gibt es einen Blick ins Buch.


Von großer Freiheit und kleinen Fluchten

29. März 2017: Interview im Domradio

Gestern bin ich für ein Interview nach Köln gefahren. Zum Domradio, das liegt, wie der Name schon sagt, vis-a-vis zum Kölner Dom. Die FAZ nennt  Domradio einen "kleinen, feinen und fast schon subversiven Sender". Das klingt doch vielversprechend... 

Hier ist das Ergebnis: Interview 

Und wem 57:41 Minuten zu lang sind, der kann hier meine Antworten auf den Fragebogen lesen.


Neues Buch!

Eva und der Zitronenfalter

Die Bibel ist ja recht männerlastig. Damit erzähle ich wahrscheinlich nichts Neues. Wenn ich eine Identifikationsfigur suche, ist die Auswahl klein. Der Mann kann wählen, ob er mutig wie David, fromm wie Noah, weise wie Salomo, stark wie Simson oder revolutionär wie Jesus sein will. Für Frauen bleiben Eva und Maria. Verführerin und Dienerin, jedenfalls traditionell gedacht. Nicht besonders verlockend. Wer genau schaut, findet natürlich noch ein paar andere Frauen, aber die meisten von ihnen stecken zwischen den Zeilen. Verse 23 und 24 – und das war’s. 

Für dieses Buch habe ich genauer hingeschaut. Ich wollte wissen, was zwischen den Zeilen passiert und bin auf überraschende, mutige und provokante Deutungen gestoßen.

Ich erzähle von Junia, die mal eben für knapp 800 Jahre zum Mann gemacht wurde. Weibliche Apostel durfte es einfach nicht geben. Ich erzähle von Frau Weisheit, dem Liebling Gottes. Ich erzähle von der Frau, die blutet und so gar nicht in die "Always-Ultra"-Werbung passt. Und ich erzähle von einer Frau, die einen Engel trifft. Eine Freundin - Ariane Camus - hat wunderbare Zeichnungen dazugesetzt. Und einen Zitronenfalter...

Hier geht es zum Buch.


Kirschschnecken

Wie man auf Ideen kommt...

Das hier hat Ulrike letztes Wochenende geschrieben. Bei - wie ich selber auch fand - ziemlich tollen Seminar auf dem Benediktshof:

 

"Es sind die Kirschschnecken, die mir nicht aus dem Kopf gehen. Was für eine süße Wortkombination! Wie kommt jemand darauf? Wer hat so viel Phantasie? Na klar, das ist Susanne. Dachte ich zumindest. Bis mir beim Schreiben einer Geschichte über Kirschschnecken plötzlich der Geistesblitz kam: Die gibt es ja tatsächlich! Das sind Plunderteilchen - mit Kirschen! Welch´ eine Erkenntnis! Sie kam zu spät. Und weißt du was? Ich find´s toll, so wie´s gelaufen ist. Meine Phantasie bekam durch diese - zumindest für mich -  ungewöhnliche Wortkombination Flügel. Und was für welche! Oma hatte Tischdecken, bestickt mit Kirschen und mit Schnecken. Gut, die Idee ist jetzt nicht der totale Kracher. Aber für mich persönlich irgendwie schon. Nachdem mir nämlich mittags die Erkenntnis kam, dass ich wohl alles andere als eine gute Geschichtenerzählerin sei. Und dann nur wenige Stunden später der Durchbruch! Durchbruch? Ja, genau Durchbruch. Er brach nämlich mein Gedankenkonstrukt entzwei. Immer diese Erklärungsmuster, in die ich meine Aktionen und Reaktionen presse. So, dass ich vor mir selbst Entschuldigungen habe, warum etwas nicht so klappt, wie es klappen sollte. Damit es sich nicht so schlimm anfühlt. Und jetzt dies! Eine Erkenntnis, die meine Gedankenkonstrukte schwanken lässt. Halt, nein! Die sie sogar zum Einsturz bringt. Das könnte doch glatt was für die Zukunft sein! Dinge geschehen lassen und nicht immer werten.  Wär schön, wenn wirklich was davon hängen bleibt. Meist werden meine Erkenntnisse nämlich vom Alltag verschluckt. Alltag, das ist dieses Ding, das alle Tage gilt. Das, was immer wieder kommt. Immer. Aber heute eben nicht! Dank der Kirschschnecken!  Na gut -  in Wirklichkeit sind es gar nicht die Schnecken. In Wirklichkeit ist es der Workshop im Gesamten. Da sitze ich hier in Münster- Handorf an einem Tisch und schreibe und schreibe und schreibe. Ich schreibe morgens, ich schreibe mittags und  ich schreibe sogar abends. Und warum? Weil Susanne das so sagt. - Sonst mache ich doch auch nicht, was andere sagen. Und warum jetzt? Ganz einfach: weil´s Spaß macht. Und zwar so richtig. Und weil ich das so will. Es ist schön, etwas zu tun, was einfach so passiert. Was stimmig ist. Und müde macht. Schön müde. Und hungrig. Schön hungrig. Ja, gleich gibt’s´ Abendessen. Von jedem etwas. Gesund und weniger gesund. Salzig und süß. Süß? Vielleicht gibt´s ja Kirschschnecken?" (Hier der Link zu ihrem beruflichen Blog.)



Zeit zu verschenken

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Ausdrucken, Idee reinschreiben, verschenken. Frohe Weihnachten!
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NEUES BUCH: Das Weihnachtsschaf

24 wunderbare Geschichten

Bitteschön, hier kommt das Weihnachtsschaf. Mehr zum Buch findet ihr hier.



Polnisch!

Huch! Damit wir klug werden auf polnisch. Lag heute in meiner Post. Und das Cover gefällt mir viel besser als bei der deutschen Variante!


To Do

... mit einer hübschen To-Do-Liste sieht doch alles gleich viel besser  aus...


Ist das Poesie?

... das ist Poesie!

Ich komme gerade aus dem Benediktshof zurück. Sowas entsteht, wenn nichts entstehen braucht. Und Stempel da sind plus viel weißes Papier plus ein paar Zimtkekse. Die Inspiration übernimmt das Ruder und... sieh da! Es hat großen Spaß gemacht :-)



Was wäre, wenn Jesus heute lebte?

Rezension zu "Große Freiheit. Die Geschichte des Wasserwandlers"

 

"Hamburg und neue Bundesländer statt Galilä, Rechtsradikale Law-and-Order-Menschen statt Pharisäer, Ottenser Cafe statt Brunnen in der Mittagshitze in Samarien, Prügelattacke von Rechtsradikalen statt Enthauptung Johannes des Täufers, ostdeutsche Platte statt See Genezareth... Dazu: Das Vater unser und die Bergpredigt frei und treffend übersetzt in unsere Sprache heute. Leichtigkeit mit Tiefgang gepaart. So klingt es, wenn eine freie Autorin und ein Pastor mit journalistischem Hintergrund gemeinsam einen Roman über das Leben von Jesus im Hier und Jetzt schreiben. Unsentimental, sprachlich gelungen, mit vielen tollen Ideen, die alten Bibelgeschichten ins Heute zu holen. (...) Ich finde: Das Buch ist gut zu lesen, es provoziert und bewegt. Ich habe es an einem Tag verschlungen. Also deutliche Emfpehlung, es für sich selbst zu kaufen. Und es ist ein tolles Geschenk für Konfirmanden, Konfirmandeneltern, suchende Geburtstagskinder, Glaubende, Pastoren mit zuviel Patina..." Löwin auf Amazon


Gleich geht's los!

Schreiben in den Bergen


Mein Sankt Pauli, Sankt Pauli bei Nacht

Unsere Premierenlesung: Große Freiheit. Die Geschichte des Wasserwandlers

Erst haben wir Fettbemmen geschmiert, dann gelesen und am Schluss haben alle spontan gesungen. Das war ein wirklich schöner Abend! Danke an 90 Gäste, die Lieblingsbuchhandlung Christiansen und Heiko Quistorf mit seinem Akkordeon. Ach ja, und Jesus war natürlich auch an Bord.



Gar nicht trüb

Wie lang ist ewig? Geschichten über das Leben und Davongehen

Zum Hören: Schöne Buchvorstellung in der Sendung Aufgeweckt, ERF Plus. 



einfach leben

Interview Juni 2015


Fünf Fragen

Rogate Kloster in Berlin

Sieh an: In Berlin gibt es ein ökumenisches Kloster. Jede Woche werden auf der Homepage "5 Fragen" zu Gott und der Welt gestellt.

Diese Woche antworte ich: Fünf Fragen


Neues Buch, schönes Geschenk

Ja! Ein Trostbuch

Ganz frisch angekommen: Zusammen mit der Illustratorin Ariane Camus habe ich ein Trostbuch gemacht. Mit dem Thema Trost ist das ja immer so eine Sache: Oft versagen Worte, weil sie so abgenutzt klingen. Mit Bildern ist es noch schwieriger: Ein See im Nebel? Eine Hand in einer anderen?

Wir haben überlegt, was uns trösten würde und haben einen Engel herbeigeholt. Flügel hat er nicht, aber Worte. Er buchstabiert „Trost“ neu und findet vierzig Tage lang Ideen, wie man trotz allem "Ja" zum Leben sagen kann. Die sind manchmal skurril, manche erinnern an Altbewährtes und vor allem sollen sie Spaß machen. "Ja!" ist gebunden, hat 144 Seiten und kann beim österreichischen Verlag "Welt der Frau" bestellt werden.

 

Und hier gibt es einen Blick ins Buch: 


Hervorragend!

Buchempfehlung

Das „Evangelische Literaturportal e.V.“ hat in seinem neuesten Newsletter mein Buch „Soviel du brauchst“ empfohlen: „Ohne Pathos und erhobenen Zeigefinger, leicht und fröhlich macht jede einzelne Geschichte Lust auf mehr, regt zum Nachdenken und Schmunzeln an. Gerade auch durch die schöne Einbandgestaltung einladend wie zu einem Picknick… Hervorragend geeignet für Krankenhaus- und Gemeindebüchereien, zum Vorlesen, zum Alleine- oder in Gruppen zu lesen.“ Toll. Dankeschön!

http://www.eliport.de/

 


Augenblick

24 °, knallblauer Himmel. Feiner Arbeitsplatz am Morgen. Hamburg kann auch Sommer...